Wie viel Strom erzeugt eine PV Anlage im Winter? Die Antworten und Einsparungen, die du wissen musst!

Stromerzeugung durch PV-Anlage im Winter

Hallo zusammen! Heute gehen wir der Frage nach, wie viel Strom eine Photovoltaikanlage im Winter erzeugt. Die Antwort ist nicht ganz einfach, aber wir werden versuchen, sie zu erklären. Also, los geht’s!

Im Winter erzeugt eine PV-Anlage natürlich weniger Strom als im Sommer. Denn die Sonne ist in den Wintermonaten nicht so stark, weshalb die Energieerzeugung reduziert wird. Aber wenn du eine gut dimensionierte Anlage hast, kannst du dennoch eine solide Stromerzeugung erwarten. Wenn die Sonneneinstrahlung ausreichend ist, kannst du mit ca. 30-50% des maximalen Ertrags rechnen.

10 kWp-PV-Anlage deckt Winter-Strombedarf zu großem Teil

Im Winter (Dezember bis Februar) produziert eine 10 kWp-PV-Anlage in etwa 837 kWh Strom. Damit kannst Du schon einen Großteil Deines Strombedarfs decken. Wenn man durchschnittlich davon ausgeht, dass ein Haushalt im Winter pro Tag rund 14 kWh Strom verbraucht (im Sommer sind es 10 kWh pro Tag) und man die 837 kWh auf die drei Wintermonate verteilt, ergibt das einen durchschnittlichen Produktionswert von rund 28 kWh pro Tag. Somit kannst Du Deinen Strombedarf zu einem großen Teil mit der PV-Anlage decken.

Wintermonate: „PV-Strom erzeugen lohnt sich – 350-400 kWh/m2

Du hast im Winter weniger Sonnenenergie, die deine Fotovoltaikanlage erreicht. Der Anteil an diffuser Strahlung ist aber höher. Damit erzielst du trotzdem noch einen lohnenswerten Ertrag. Im Schnitt liegt er zwischen 350 und 400 kWh/m2. Mit anderen Worten: Es lohnt sich, auch im Winter PV-Strom zu erzeugen. Während der Wintermonate kannst du also dein Gebäude durch Solarstrom mit Energie versorgen.

Senke deinen Stromverbrauch mit einer 8-kWp-Solaranlage

Du möchtest deinen Stromverbrauch senken und nachhaltig Energie erzeugen? Dann solltest du dir eine 8-kWp-Solaranlage zulegen. Diese Anlage produziert in etwa 7500 kWh Strom pro Jahr, was ungefähr 20 kWh pro Tag entspricht. Damit kannst du zum Beispiel deinen Haushalt ausreichend versorgen und deinen persönlichen CO2-Fußabdruck verringern. Eine 8-kWp-Photovoltaikanlage ist besonders dann empfehlenswert, wenn dein Strombedarf hoch ist oder du eine hohe Eigenverbrauchsrate anstrebst. Mit der Anlage kannst du deinen Stromverbrauch deutlich senken und gleichzeitig sogar Geld sparen, da du den Strom selbst produzierst.

Photovoltaik im Winter: Erträge erzielen trotz niedrigerem Ertrag

Du bist dir unsicher ob du mit einer Photovoltaikanlage im Winter wirklich Erträge erzielen kannst? Keine Sorge, denn auch im Winterhalbjahr (Oktober bis März) liefern Photovoltaikanlagen noch Erträge. Der Ertrag liegt hier allerdings wesentlich niedriger als im Sommerhalbjahr. Im Schnitt liegt der Ertrag pro kWp bei ca. 285 kWh, während es im Sommerhalbjahr durchschnittlich 765 kWh/kWp sind. Auf Prozentzahlen gerechnet, ergeben sich in den sechs Wintermonaten ca. 27%. Das bedeutet, dass die Photovoltaikerträge während des Winterhalbjahres nur ein Drittel des Gesamtertrags beträgt. Allerdings kann der Ertrag, je nachdem wo du deine Anlage installierst, durchaus variieren. Durch die Kombination aus einer optimalen Ausrichtung und Neigung der Module kannst du deinen Ertrag noch weiter erhöhen.

Stromerzeugung einer PV Anlage im Winter

Deutscher PV-Ertrag steigt auf 165 kWh/m2: Weiterentwicklungen ermöglichen höhere Energieeinsparung

Der durchschnittliche PV-Ertrag in Deutschland liegt im Zeitraum von Oktober 2021 bis Februar 2022 bei 165 kWh/m2. Im Vergleich dazu lag der Durchschnitt im Vorjahr nur bei 54 kWh/m2. Der PV-Ertrag im Dezember 2020 lag bei 16 kWh/m2, 2021 stieg er auf 17 kWh/m2. Dieser Anstieg wird durch neue Technologien und Weiterentwicklungen im Bereich des Photovoltaik ermöglicht. Durch die Einführung verbesserter Solarmodule ist es möglich, eine höhere Energieeinsparung zu erzielen. Dadurch können die Erträge aus Photovoltaikanlagen signifikant erhöht werden und somit auch der Beitrag zur Energiewende und zur Klimaneutralität in Deutschland leisten.

Solarstrom Erzeugung – Wie viel Strom man erzeugen kann?

Du hast schon mal von Solarstrom gehört, aber weißt nicht genau, wie viel Strom man damit erzeugen kann? Die Antwort ist: Es kommt ganz darauf an. Richtig ist, dass die Verfügbarkeit der direkten Strahlung einen großen Einfluss auf die Leistung einer Solaranlage hat. Wenn die Sonne stark scheint, kann eine Solaranlage bis zu 50 % des erzeugten Stroms als direkte Strahlung aufnehmen. Bei einem bewölkten Tag ist das anders: Dann ist die direkte Strahlung schwächer und die Erträge der Solaranlage sinken. So lässt sich grob sagen, dass man bei einem sehr bewölkten Tag mit ungefähr 10 bis 25 % des Stroms, der mit Sonnenenergie erzeugt werden kann, rechnen kann. Dieser Unterschied liegt an der Globalstrahlung, die immer, egal ob bewölkt oder sonnig, vorhanden ist. Sie stellt einen wichtigen Teil der Solarenergie dar, die für die Erzeugung von Solarstrom verwendet werden kann.

10 kWp Photovoltaikanlage: Jährlich 10000 kWh Strom

Du fragst dich, wie viel Strom eine 10 kWp Photovoltaikanlage produziert? Die Antwort lautet: pro Jahr etwa 10000 kWh. Mit einer installierten Leistung von 10 kWp produziert eine Photovoltaikanlage jährlich ungefähr 10000 kWh Strom. Das sind in etwa die Mengen, die du für die Stromversorgung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses benötigst. Eine PV-Anlage dieser Größenordnung ist eine relativ große Investition, aber sie kann sich auf Dauer lohnen. Denn sie versorgt dich zuverlässig mit sauberem Strom aus der Sonne und ermöglicht es dir, deinen Strombedarf selbst zu decken.

Solaranlage: 5-10 kWp reicht für 4-Personen-Haushalt

Grundsätzlich ist es so, dass eine 5 bis 10 kWp starke Solaranlage für einen vierköpfigen Haushalt ausreichend ist, um den Eigenbedarf an Strom zu decken. Damit wird gewährleistet, dass Du auch in Zeiten hoher Energiepreise nicht auf den Bezug von Strom von externen Anbietern angewiesen bist. Wenn die Anlage dann noch mehr Energie produziert, als du verbrauchst, kannst du die restliche Energie ins Stromnetz oder in eine Stromcloud einspeisen und so auch noch Geld verdienen. Also lohnt es sich, sich mal Gedanken über eine Solaranlage zu machen.

Warum man unter 10 kWp Solaranlagen bleiben sollte?

Du wunderst dich vielleicht, warum man unter der magischen Grenze von 10 kWp bleiben sollte? Die Antwort hat mit der EEG-Umlage zu tun. Die EEG-Umlage wurde seit Einführung des EEG-Gesetzes eingeführt, um die Energiewende zu finanzieren und zu beschleunigen. Zudem mussten diejenigen, die mehr als 10 kWp produzieren, diese Umlage auch bezahlen. Für Anlagen unter 10 kWp war die Umlage jedoch nicht verpflichtend. Daher lag der Hauptgrund, unter der 10 kWp Grenze zu bleiben, in der verpflichtenden Zahlung der Umlage.

Solarpaneele für Wärmepumpe: Investition lohnt sich!

Du hast eine Wärmepumpe und möchtest sie mit Solarstrom betreiben? Das ist eine gute Idee, denn das kann dir helfen, deine Energiekosten zu senken. Eine PV-Anlage mit einem Stromspeicher ist dafür die perfekte Lösung. Aber Vorsicht: Eine Nachrüstung der Anlage ist meist aufwändig und somit auch teuer. Daher ist es wichtig, dass du die PV-Anlage von Beginn an ausreichend dimensionierst. So kannst du im Winter sogar bis zu 20 Prozent des Energiebedarfs deiner Wärmepumpe mit Solarstrom decken. Dies kann eine große Ersparnis bedeuten. Wenn du also eine Wärmepumpe hast, lohnt sich die Investition in ein Solarsystem mit Speicher definitiv.

 Stromerzeugung durch PV Anlagen im Winter

Wärmepumpe & PV-Anlage: Leistung von 10-12 kWp für maximale Energieausbeute

Wenn Du Dir eine Wärmepumpe zulegst, solltest Du auf eine PV-Anlage mit einer Leistung von 10 bis 12 kWp setzen. Natürlich ist das individuell und sollte an Deine persönlichen Bedürfnisse angepasst werden. Bedenke, dass Du stets darauf achten solltest, dass die Wärmepumpe zu der Leistung der PV-Anlage passt, so dass Du das Maximum an Energie aus Deinem System herausholen kannst.

So wähle die richtige Speichergröße für deine PV-Anlage

Du hast eine Photovoltaikanlage auf deinem Dach installiert und überlegst, ob ein PV-Speicher sinnvoll ist? Dann ist es hilfreich zu wissen, dass die Größe des Speichers in der Regel an die installierte Leistung gekoppelt ist. Je mehr Leistung du installiert hast, desto größer sollte auch der Speicher ausfallen. Generell empfiehlt sich dabei eine Speichergröße von 1 bis 1,5 kWh pro kWp Leistung. So kannst du den größten Nutzen aus deiner Photovoltaikanlage ziehen. Mit einem Speicher kannst du deinen selbst produzierten Strom effizienter speichern und damit einen wesentlichen Beitrag zur Energieautarkie leisten.

Lebensdauer von Solarmodulen und Batteriespeichern

Du hast vielleicht schon von Solarmodulen gehört. Diese können in der Regel eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren vorweisen. Doch wie sieht es mit Batteriespeichern aus? Die erwartete Lebensdauer liegt hier deutlich niedriger. Meistens beträgt sie zwischen 10 und 15 Jahren. Dies ist auf die chemischen Prozesse zurückzuführen, welche innerhalb der Batteriezellen stattfinden und die Materialien im Laufe der Zeit altern lassen. Daher ist es wichtig, dass Du Deine Batterien regelmäßig prüfst und ggf. austauschst, um eine lange und optimale Leistung zu gewährleisten.

Kombination Heizung & PV-Anlage: Ja, definitiv lohnenswert!

Du überlegst, ob sich eine Kombination aus Heizung und PV-Anlage für Dich auszahlt? Dann können wir Dir sagen: Ja, definitiv! Selbst wenn sich der Energieertrag im Winter auf ungefähr 20 bis 30 % der maximalen Wärmeleistung reduziert, ist das immer noch ein beträchtlicher Spareffekt. Hinzukommt, dass die Anschaffungskosten für PV-Module in den letzten Jahren stetig gesunken sind. Das heißt, dass Du immer mehr Energieerzeugung pro Euro bekommst. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen machen die Investition in PV-Anlagen zu einer lohnenswerten Sache. Es gibt zahlreiche staatliche Förderungen, die Dir helfen, Deine Wärmeproduktion auf ein neues Niveau zu heben.

Solar-Modulleistung in Deutschland: 0,65-1,3 kWh/Wp

Du hast vielleicht schon mal gehört, dass die Energie, die von einem Solar-Modul erzeugt wird, von verschiedenen Faktoren abhängig ist. In Deutschland liegt die durchschnittliche Modulleistung zwischen 0,65 kWh und 1,3 kWh pro Watt Peak (Wp). Dies ist abhängig von den Standortbedingungen und der Qualität der Anlage. Wenn du also ein Modul mit 100 Wp besitzt, kannst du dir ungefähr vorstellen, dass du jährlich zwischen 65 und 130 kWh Solarstrom erzeugen kannst.

Solarenergie auch an bewölkten Tagen nutzbar

Auch wenn keine direkte Sonneneinstrahlung vorhanden ist, funktioniert eine Solaranlage noch. Aber es ist klar, dass der Solarertrag dann geringer ausfällt. An bewölkten Tagen, also wenn die Sonne nicht zu sehen ist, kann die Photovoltaik immer noch 10 bis 25% ihrer normalen Leistung produzieren. Da das Sonnenlicht schwächer ist, als wenn die Sonne scheint, ist der Ertrag der Solaranlage entsprechend geringer. Trotzdem lohnt sich die Investition in eine Solaranlage, da man auch an bewölkten Tagen noch Energie produzieren kann.

PV-Anlagen auf oder an Gebäuden: 8,60ct/kWh Einspeisevergütung

Ab 2023 beträgt die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen auf oder an Gebäuden 8,60 ct/kWh, wenn die Leistung der Anlage 10 kWp nicht überschreitet. Für Anlagen mit einer Leistung zwischen 10 und 40 kWp liegt die Einspeisevergütung bei 7,50 ct/kWh. Darüber hinaus können Nutzer*innen einen leistungsabhängigen Zuschlag beantragen, wenn sie den Strom aus ihrer PV-Anlage vollständig ins Netz einspeisen. Dieser Zuschlag ist in der Einspeisevergütung enthalten. Somit ist es möglich, mit einer Photovoltaikanlage auf oder an Gebäuden Einnahmen zu erzielen, ohne dass der Strom konventionell verkauft werden muss.

Nutze die Chance: Errichte eine Photovoltaik-Anlage und profitiere von maximaler Erzeugung

Du hast vor, eine neue Photovoltaik-Anlage zu errichten? Dann freu Dich, denn seit 1. Januar 2023 kannst Du die volle Nennleistung Deiner Anlage ins öffentliche Netz einspeisen. Diese technische Vorgabe, dass nur höchstens 70 Prozent der PV-Nennleistung eingespeist werden dürfen, wurde abgeschafft. Dadurch ist es Dir möglich, die volle Leistung Deiner Anlage zu nutzen und somit noch mehr Energie zu erzeugen. Nutze also die Chance und errichte Deine Photovoltaik-Anlage – so kannst Du von der maximalen Erzeugung profitieren.

Photovoltaik-Anlage kaufen: Achte auf den Preis pro kWp

Du solltest beim Kauf einer Photovoltaik-Anlage darauf achten, dass sie möglichst langlebig und lohnend ist. Ein wichtiger Faktor hierbei ist der Preis pro Kilowatt Anlagenleistung. Wenn du mehr als 1800 Euro pro kWp bezahlst, lohnt sich die Investition meist nicht. Es ist also wichtig, dass du auf den Preis achtest, um deine Anlage auf lange Sicht profitabel zu machen.

Zusammenfassung

Die Menge an Strom, die eine Photovoltaikanlage im Winter erzeugt, hängt davon ab, wie viel Sonnenlicht in deiner Region während dieser Zeit des Jahres vorhanden ist. In Gebieten, die viel Sonnenschein erhalten, kann eine PV-Anlage im Winter immer noch einiges an Strom erzeugen. In Regionen mit weniger Sonnenschein kann die Erzeugung jedoch eingeschränkt sein. Am besten informierst du dich am besten vor dem Kauf einer PV-Anlage über die durchschnittliche Sonnenstrahlung in deiner Region im Winter.

Zusammenfassend können wir sagen, dass eine PV-Anlage auch im Winter Strom erzeugen kann, aber die Erträge natürlich niedriger sind als im Sommer. Daher ist es wichtig, sich im Voraus über die Erträge im Winter zu informieren, bevor man sich für eine PV-Anlage entscheidet.

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